Washington - Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach Einschätzung der US-Geheimdienste persönlich Cyberangriffe angeordnet, um die Wahlchancen des Republikaners Donald Trump zu erhöhen. Es könne „mit großer Sicherheit“ davon ausgegangen werden, dass Putin selbst hinter der Kampagne zur Beeinflussung der US-Wahl stehe, hieß es in dem am Freitag veröffentlichten Bericht von CIA, FBI und NSA.

Sein Ziel sei es gewesen, Trumps Rivalin Hillary Clinton zu verunglimpfen. Der Wahlsieger Trump ließ sich von den Geheimdiensten über die Hackerangriffe vor der Wahl im November unterrichten. Danach bekräftigte er vorherige Äußerungen, sie hätten keinen Einfluss auf den Ausgang der Abstimmung gehabt. Dennoch kündigte er an, binnen drei Monaten nach seinem Amtsantritt am 20. Januar ein Team einzusetzen, das einen Plan zur Abwehr von Cyberangriffen ausarbeiten solle.

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