Woidke: Hilfspaket soll ab Januar greifen

Das geplante Brandenburger Hilfspaket der Landesregierung zum Abfedern der Energiekrise soll mit Beginn des nächsten Jahres greifen. „Wir wollen am 1. Januar...

Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, kommt zur Tagung «Kabinett vor Ort».
Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, kommt zur Tagung «Kabinett vor Ort».Patrick Pleul/dpa

Frankfurt (Oder)-Das geplante Brandenburger Hilfspaket der Landesregierung zum Abfedern der Energiekrise soll mit Beginn des nächsten Jahres greifen. „Wir wollen am 1. Januar starten“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Frankfurt (Oder). „Im Dezember wird das Gesamtpaket stehen.“ Bis dahin liefen noch Gespräche mit der Bundesregierung. Die Entlastungen sollen die Hilfen des Bundes ergänzen.

Die rot-schwarz-grüne Landesregierung hat bereits Hilfen für Kommunen sowie für Familien mit geringen und mittleren Einkommen angekündigt. Auch ein Härtefallfonds für Unternehmen ist im Gespräch. Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke (Linke) berichtete von Kostensteigerungen für Energie, Wohnraum und Dienstleistungen wie Kitas. Auch Investitionen würden teurer. Es gehe darum, arbeitsfähig zu bleiben.