Berlin - Die Antwort kommt schnell. „Ich habe definitiv immer lieber Online-Wahlkampf gemacht“, sagt Julia Reda. Fünf Jahre lang saß die Netzexpertin von 2014 bis 2019 für die Piratenpartei im Europäischen Parlament, sie weiß, wovon sie spricht. Heute arbeitet Reda, kurze Haare, schwarze Brille, für die „Gesellschaft für Freiheitsrechte“, einem Berliner Verein zur Wahrung der Grundrechte im Netzzeitalter. Und bei aller Online-Liebe: Auch Julia Reda hat die Vorzüge des Straßenwahlkampfs schätzen gelernt. Der Frust der Wähler „lässt sich im direkten Gespräch viel besser einfangen“, berichte sie. Das Internet ist eben gern mal leicht eruptiv.

Gespräche am Infostand gibt es erst mal nicht. Die Politik muss umdenken. Am 14. März wählen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ihre neuen Landesparlamente. Ministerpräsidentin Malu Dreyer, SPD, tritt bei den Wahlen in Rheinland-Pfalz am 14. März gegen CDU-Herausforderer Christian Baldauf an. Und Winfried Kretschmann, Grüne, wird in Baden-Württemberg von CDU-Kultusministerin Susanne Eisenmann herausgefordert.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.