Zahl der Corona-Patienten in Brandenburger Kliniken sinkt

In den Brandenburger Kliniken hat sich die Corona-Lage im Vergleich zur Vorwoche weiter entspannt. 529 Patienten werden derzeit mit einer bestätigten Covid-E...

ARCHIV - Ein Stethoskop hängt um den Hals eines Arztes einer internistischen Intensivstation.  a/Archivbild
ARCHIV - Ein Stethoskop hängt um den Hals eines Arztes einer internistischen Intensivstation. a/ArchivbildSoeren Stache/dpa-Zentralbild/dp

Potsdam-In den Brandenburger Kliniken hat sich die Corona-Lage im Vergleich zur Vorwoche weiter entspannt. 529 Patienten werden derzeit mit einer bestätigten Covid-Erkrankung behandelt, eine Woche zuvor waren es 729 Covid-Patienten, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Die Hospitalisierungsinzidenz sank im Vergleich zur Vorwoche von 11,39 auf 8,94 - die Warnampel änderte sich von rot auf gelb. Dieser Wert gibt die Zahl der Einlieferungen ins Krankenhaus pro 100.000 Einwohner im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion an.

Der Anteil freier Intensivbetten in den Krankenhäusern sank dagegen auf 13,14 Prozent (Stand Mittwoch). Vor sieben Tagen waren es noch 16,22 Prozent.

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen sank gegenüber der Vorwoche von 321,9 auf 306,2. Der höchste Wert wurde mit 556,2 im Kreis Dahme-Spreewald erreicht, der niedrigste im Landkreis Märkisch-Oderland mit 202,1.

Diese drei Werte gelten für die rot-schwarz-grüne Landesregierung als Signale der Corona-Lage. Ihre Entwicklung bildet die Grundlage für eine mögliche Entscheidung über schärfere Regeln wie etwa eine Maskenpflicht beim Einkaufen. Die aktuelle Verordnung des Landes zum Schutz vor dem Virus wurde bis zum 24. November verlängert. Fahrgäste von Bussen und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs sowie Besucher von Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge und Obdachlose müssen damit auch weiter FFP2-Masken tragen. Der Bund schreibt sie auch für Fahrgäste im öffentlichen Fernverkehr und Besucher von Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeheimen vor.