Es ist der hilflose Versuch, die Entwicklung nicht ganz so schlimm aussehen zu lassen. „Zahl der Organspenden weiterhin niedrig“ – so überschrieb die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Donnerstag eine Pressemitteilung. Das stimmt zwar, ist aber leider nur die halbe Wahrheit: Tatsächlich ist die Zahl gegenüber dem Vorjahr sogar gesunken, wenn auch nur leicht. Während 2015 noch 877 Menschen nach ihrem Tod Organe für schwer kranke Patienten gespendet haben, waren es im vergangenen Jahr nur noch 857. Zum Vergleich: Vor der Aufdeckung des Skandals über manipulierte Wartelisten im Jahre 2012 spendeten noch knapp 1300 Menschen ihre Organe.

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