Berlin - Zehn Jahre sind seit der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima vergangen. Doch die Folgen sind immer noch da. Sie werden auch noch für Generationen bleiben. Denn noch immer gibt es in Fukushima ein Gebiet so groß wie München, das als Sperrgebiet ausgewiesen ist. Das berichtete am Dienstag Inge Paulini, Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz bei einer Pressekonferenz. Von den Menschen, die nach dem Unfall ihre Heimat verlassen mussten, seien bisher nur 26 Prozent zurückgekehrt.

Die Dreifachkatastrophe, in der ein Tsunami, ein Erdbeben und eine Nuklearkatastrophe zusammentrafen, bezeichnete Jochen Flasbarth, Staatssekretär des Bundesumweltministeriums, auf der Pressekonferenz als Nachweis dafür, „dass diese Technologie nicht beherrschbar ist“. Der erste war der Reaktorunfall von Tschernobyl in der Ukraine 1986.

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