Berlin - Wer Alex Glesel verstehen will, muss seinen Keller gesehen haben. Zwei große Tiefkühltruhen gibt es da, in denen die Reste gelagert werden, die bei den Mahlzeiten übrig geblieben sind. „Essen wird bei uns nicht weggeworfen“, sagt Alex Glesel. Er sagt es mit dieser melancholisch singenden Stimme, in der sein ganzes schweres Leben mitzuschwingen scheint. Neben den Kühltruhen liegen die Winterkartoffeln. Drei Zentner müssen es mindestens sein. Mit drei Zentnern kann seiner Frau und ihm nichts passieren. Auch etwa vierzig Kilo Zucker sind immer im Haus. „Ich denke ständig, morgen kann was passieren. Und was man hat, das hat man.“

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