Eine Säule, in die Asche von Auschwitzopfern eingegossen worden sein soll, steht vor dem Reichstag. Das Objekt ist Teil eines Kunstwerkes der Künstlergruppe Zentrum für Politische Schönheit.
Foto: dpa/Christophe Gateau

Berlin - Zwischen Bundestag und Bundeskanzleramt, dort wo einst die Krolloper stand, steht seit Montagmorgen eine 2,5 Meter hohe und vier Tonnen schwere Installation. In deren Mitte befindet sich eine Gedenksäule. Sie enthält einen Bohrkern aus einem der nationalsozialistischen Vernichtungslager. Es sind die Überreste menschlicher Asche. Errichtet wurde die Installation vom Zentrum für Politische Schönheit. Die Künstler sind mehr als zwei Jahre lang einer einzigen Frage nachgegangen: Was geschah mit der Asche aus den Verbrennungsöfen der Vernichtungslager? 

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