Berlin - Der S­­­­treit in der rot-rot-grünen Landesregierun­­­­g um die Neubesetzung eines Vorstandspostens bei der Wohnraumversorgung Berlin steuert einem neuen Höhepunkt entgegen. Linken-Chefin Katina Schubert bekräftigte am Montag, dass ihre Partei die Besetzung eines der beiden Vorstandsposten mit dem SPD-Politiker Volker Härtig nicht zustimmen werde.  „Wir tragen die Personalie nicht mit, auf keinen Fall“, sagte Schubert. An diesem Dienstag werde sich der Senat mit der Entscheidung erneut befassen, und „gegebenenfalls auch der Koalitionsausschuss“, so die Linken-Chefin.

Wie berichtet, hat Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) Mitte Dezember mitgeteilt, dass Volker Härtig einen von zwei Vorstandsposten bei der Wohnraumversorgung Berlin besetzen soll – als Nachfolger von Jan Kuhnert, der Ende Januar nach einer Übergangszeit altersbedingt ausscheidet. Der zweite Posten war im vergangenen Jahr noch unter der damaligen Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) mit der aus der Mieterinitiative Kotti und Co stammenden Wissenschaftlerin Ulrike Hamann besetzt worden.

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