Die Angeklagte Beate Zschäpe im November 2017 im Landgericht in München.
Foto: Imago

München - Genau 650 Tage hatte sich der 6. Strafsenat des Münchner Oberlandesgerichts Zeit gelassen, um sein Urteil im NSU-Prozess vom 11. Juli 2018 zu begründen. Ob die Zeit genutzt wurde, die Verurteilung von Beate Zschäpe und vier Helfern der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) so zu begründen, dass sie den Revisionsanträgen von Anklägern und Verteidigern standhalten kann, wird sich aber erst noch zeigen. Der Bundesgerichtshof wird zu entscheiden haben, ob der Vorsitzende Richter Manfred Götzl und seine Kollegen mit ihrer am vergangenen Dienstag vorgelegten 3000 Seiten umfassende Urteilsbegründung die schwierigsten Klippen ihres Richterspruchs umschiffen konnten.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.