Berlin - Am Morgen, an dem er Kandidat wird, hat Frank-Walter Steinmeier erst einmal anderes  zu tun. In Brüssel treffen sich die EU-Außenminister, am Abend vorher wurde bereits über die Konsequenzen aus dem Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen beraten. Es war ein Krisengespräch, es mag geholfen haben, die Nervosität zu überdecken.

Schon vor Wochen hatte SPD-Chef Sigmar Gabriel den Mann fürs höchste Amt im Staat vorgeschlagen, der die Beliebtheitsumfragen anführt. Die hohe Zustimmung liegt wohl nicht nur an der Person: Außenminister sind meistens beliebt, weil sie diplomatisch über dem Parteienhickhack schweben. Steinmeier tritt darüber hinaus meist freundlich und zurückhaltend auf. Beides passt für ein Amt, das überparteilich geführt werden sollte.

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