Nürnberg. Das Kosovo-Filmdrama der Regisseurin Michaela Kezele «Die Brücke am Ibar» ist zum Abschluss des Filmfestivals Türkei/Deutschland als bester Film ausgezeichnet worden.

Der Film erhielt zugleich den Publikumspreis. Die Filmemacherin nahm beide Auszeichnungen am Samstagabend bei einer Gala in Nürnberg entgegen. Kezele sei es gelungen, das Politische mit dem Poetischen zu verschränken; sie schaffe damit in ihrem Debütfilm «ein universelles Abbild des Krieges abseits der Kampfschauplätze», betonte die Jury. Der Film schildert das Leben in einem Dorf im Kosovo, das der Krieg in Serben und Albaner spaltet. (dpa)