Die Proteste in der Türkei bringen nicht zuletzt auch die ägyptische Regierung in Erklärungsnot. Hatte doch die Muslimbruderschaft stets das türkische Modell zum Vorbild erklärt. Der türkische Ministerpräsident Erdogan wird von den Islamisten am Nil sehr verehrt. Es sei ihm gelungen, Frömmigkeit mit wirtschaftlichem Erfolg zu verknüpfen. Aber wieso gehen dann die türkischen Jugendlichen gegen ihre Regierung auf die Straße? Viele erinnern die Szenen aus Istanbul an die Proteste auf dem Tahrir-Platz in Kairo vor zwei Jahren. Die Partei der Muslimbrüder sieht indes ausländische Agenten am Werk.

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