Für einen Moment platzt die Schale der unerschütterlichen Staatsfrau. „Ja“, entfährt es Angela Merkel (CDU) mädchenhaft keck, als ARD-Hauptstadt-Studioleiter Ulrich Deppendorf am Sonntagabend fragt, ob sie verstehen könne, wenn die Menschen es für ein Armutszeugnis hielten, dass die komplette Bundesregierung von den Spähangriffen des US-Geheimdienstes NSA nichts gewusst habe. Doch das stimmlich leicht höher gelegte „Ja“ klingt weniger nach Zustimmung als wie ein achselzuckendes „Tja, was soll ich denn machen…?“

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