Der Senatsplan, die jährlichen Ausgaben für neue Radwege und Radfahrstreifen um eine Million auf 2,5 Millionen Euro zu kürzen, stößt auf Kritik. „Der Radverkehr wächst weiter. Dafür muss Berlin vorbereitet sein“, sagte Tilo Schütz vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). „Die Kürzung ist ein Affront gegen die Radfahrer. Mit der Entscheidung will der Senat wieder den Rückwärtsgang einlegen“, kritisierte der Grünen-Politiker Stefan Gelbhaar. „Mit dem Beschluss ignoriert der Senat die eigene Radverkehrsstrategie, die er erst vor vier Monaten verabschiedet hat“, so Stefan Kohte vom Verkehrsclub Deutschland (VCD). (pn.)