Neulich in der Berliner S-Bahn: Zwei junge Männer mit schütterem Vollbart verfolgen ein Smartphone-Video, das eine Massenerschießung von Gefangenen durch die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) zeigt. Fasziniert starren sie aufs Display. Man sollte meinen, die Verbrechen des IS schreckten ab. Doch auf manche Deutsche haben sie große Anziehungskraft.

Besorgt verfolgen die Sicherheitsbehörden, wie sich Berlin zur Hochburg des Salafismus entwickelt, einer besonders radikalen und schnell wachsenden Strömung des Islam. Der Berliner Verfassungsschutz musste jetzt seine Zahlen aus dem letzten Jahresbericht nach oben korrigieren: Rund 550 von bundesweit 6000 Salafisten leben in Berlin – Tendenz steigend. Sie haben inzwischen gut organisierte Netzwerke gebildet.

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