Washington - Diesen Hashtag versteht in den USA jedes Kind. Unter #ReclaimMLK (übersetzt etwa: #Besinnt euch wieder auf Martin Luther King) versuchen vor allem junge Afroamerikaner seit Monaten in den sozialen Medien des Internets zu Protestveranstaltungen gegen Polizeigewalt zu mobilisieren. Das Ziel ist die Wiedergeburt einer Bürgerrechtsbewegung, wie sie in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts existierte. Ihre Führungsfigur war der legendäre Prediger Martin Luther King. Er führte Tausende und Abertausende bei Protestmärschen an. Seine Kommunikationsmittel waren bescheiden: Reden, Pamphlete und – wenn es gut lief – auch einmal ein Fernsehbericht. Für seinen gewaltfreien Kampf gegen die Diskriminierung der Schwarzen erhielt er den Friedensnobelpreis.

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