Berlin - Manchmal sind sie notwendig. Immer sind sie nervig. Baustellen gehören zum Autofahreralltag, auch in Berlin. Und weil in Coronazeiten viele Menschen von anderen Verkehrsmitteln aufs Auto umgestiegen sind, kann es auf den Berliner Straßen weiterhin voll werden. Im Nahverkehr ging die Nutzerzahl zurück, zum Teil aus Angst vor dem Virus – obwohl Bahnen und Busse auch in Omikron-Zeiten nicht als Hotspot der Ansteckung gelten. Dagegen wurde auf Straßen und Autobahnen in Berlin und anderswo meist kein Verkehrsrückgang verzeichnet. Im Gegenteil: Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) erfasste im vergangenen Jahr in der Hauptstadt-Region mehr Staus als 2020. Deren Zahl stieg in Berlin von 49.196 auf 58.141, deren Länge von insgesamt 36.908 auf 43.858 Kilometer, so die aktuelle Bilanz. Auch wenn Klima- und Umweltschützer private Pkws aus der Berliner Innenstadt drängen wollen – das Auto ist für viele Berliner weiterhin wichtig. Und das kann bedeuten, dass es voll werden kann.

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