Berlin - Gründerzeithäuser, Plattenbauten, Eigenheime – in Berlin gibt es rund 1,9 Millionen Wohnungen verschiedensten Typs. Mit knapp 1,1 Millionen Wohnungen wurde der Großteil davon im Zeitraum von 1949 bis zum Jahr 2010 errichtet, also nach dem Zweiten Weltkrieg. Darunter die Großsiedlungen im Märkischen Viertel und in der Gropiusstadt im Westteil Berlins und die Plattenbauviertel in Marzahn und Hellersdorf im Ostteil der Stadt. Sie entstanden, als in kurzer Zeit große Mengen an Wohnraum benötigt wurden. Ihr zwischenzeitlich schlechtes Image haben die Siedlungen durch gelungene Sanierungen abschütteln können. In Zeiten, da Wohnraum knapp ist, sind die Großsiedlungen mit ihren vergleichsweise niedrigen Mieten inzwischen sogar wieder gefragt. Hoher Leerstand, der in den 2000er-Jahren zum Abriss von rund 5000 Plattenbauwohnungen führte, ist längst kein Thema mehr.

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