Anklam - Was Albrecht von Hagen für ein Mensch ist, erkennt rasch, wer mit ihm in seine Scheune geht. „Meine Kathedrale“, nennt er sie, und so hoch und breit ist sie tatsächlich. Nur: Das Dach ist löcherig, durch die Holztore pfeift der Wind, man geht auf festgestampfter Erde, es ist kalt und duster. Aber von Hagen sah diese Scheune, das war vor sechs, sieben Jahren, und im selben Moment sah er sich darin wohnen. Ein Traumhaus mit kathedralhoher Decke. Es hat am Ende nicht geklappt; die Wände waren feucht, nichts zu machen, sagte der Architekt. Aber Albrecht von Hagen sieht eben immer zuerst die Chancen, nicht die Schwierigkeiten. Und sei es in einer verfallenden Scheune in einem winzigen Dorf.

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