Dessau-Roßlau/Halle. Der Landesrechnungshof hat den Umbau des Kurt-Wabbel-Stadions in Halle gerügt. Das Stadion werde überwiegend gewerblich und von nur einem Fußballverein, dem Halleschen FC, genutzt. Es sei aber mit öffentlichen Mitteln des Landes und der Stadt finanziert worden, wie ein Sprecher am Freitag unter Hinweis auf einen Sonderprüfbericht mitteilte. Die Stadt habe für das Stadion verzichtbare Ausstattungen bezahlt. Dazu gehörten VIP-Logen, eine LED-Videoleinwand, ein Fitnessraum sowie Sauna mit Tauch- und Entspannungsbecken. 2011 war das für 17,5 Millionen Euro umgebaute Stadion eröffnet worden. (dpa/sa)