Dublin - Irland gilt – noch vor Polen und mit weitem Abstand vor Italien oder Spanien – als das katholischste Land Europas. Abtreibung ist verboten, mehr als 70 Prozent der Ehen werden von Priestern geschlossen, die katholische Kirche übt über mehr als 90 Prozent der Grundschulen ihre Schirmherrschaft aus, Homosexualität wurde als Straftatbestand erst 1993 aus den Gesetzbüchern gestrichen, als der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg es verlangte. Und ausgerechnet in Irland haben nun weltweit zum ersten Mal die Bürger per Referendum darüber abgestimmt, ob gleichgeschlechtliche Ehen erlaubt werden sollen. Das Ergebnis soll an diesem Wochenende verkündet werden.

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