Nach 13 Jahren Streit wird das "Shell-Haus" am Landwehrkanal in Tiergarten saniert. Das 1932 erbaute Stahlskelett-Bürohaus gilt vor allem wegen der Fassade als hervorragendes Beispiel der Zwischenkriegs-Moderne in Berlin. Seit vielen Jahren rottet das Baudenkmal am Reichpietschufer/Ecke Stauffenbergstraße vor sich hin. Die Eigentümerin Bewag nutzte es seit zwei Jahren nur teilweise. Dem Stromriesen war die denkmalschutzgerechte Sanierung jahrelang zu aufwendig.Nun hofft die Bewag, durch die 50 Millionen Mark teure Schönheitskur neue Mieter zu gewinnen. Die Fassade aus italienischem Travertin wird erneuert, die Stahlfenster originalgetreu gegen Bronzefenster ausgetauscht. Der Umbau soll sich stark an dem Original orientieren.elm