STEGLITZ. Die Fassade besteht aus dem gleichen Sandstein, der für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche verwendet wurde. Im Innern schlendern Besucher auf schillernden Marmor- und Granitboulevards vorbei an großzügigen Fensterfronten. Hochmoderne Projektoren werfen Sternenhimmel, Unterwasserwelten oder Szenen aus fremden Galaxien an das Deckengewölbe. Die Schlossgalerie Steglitz wird eines der außergewöhnlichsten Einkaufszentren Berlins. Im März 2006 soll es eröffnen mit mehr als 90 Geschäften auf acht Etagen, drei davon unterirdisch. "Bis auf eine Fläche haben wir alles vermietet", sagt Bauherr Harald Gerome Huth von der H.F.S. Immobilienfonds Deutschland. Mit einer zweistündigen Show wurde am Freitag das Richtfest gefeiert. Vor zwei Jahren hatten die Bauarbeiten rund um das historische Steglitzer Rathaus begonnen. 220 Millionen Euro investiert die H.F.S. (avo.)