Mit einer modernen Werbe-Kampagne soll das gegenseitige Aufeinander-Achten im Straßenverkehr wieder ein geschätzter Wert werden

Seit Mai 2012 läuft die Kampagne „Rücksicht im Straßenverkehr“ in Freiburg und Berlin im Testbetrieb. Sie wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat, der Unfallforschung der Versicherer sowie mit Sponsorengeldern finanziert. Ihre Botschaft ist ein Plädoyer für mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Etwas, das wir alle gern beanspruchen, im Zweifelsfall aber von den anderen erwarten. Der Kampagnenschwerpunkt ist der Sicherheit der Radler gewidmet. Die Macher reagieren auf die dynamischste Verkehrsteilnehmergruppe. Mehr als zehn Prozent der Wege in Deutschland werden von Pedalrittern gespurt. In Berlin sind es etwa 15 Prozent, und der Radverkehr ist seit 2000 um mehr als 40 Prozent gewachsen. Der Senat will die Zahl der mit dem Rad zurückgelegten Wege bis 2025 auf 18 bis 20 Prozent erhöhen. Heute steigen Berliner täglich für 1,5 Millionen Wege aufs Rad. Wissenschaftler erkennen, dass beim Radfahren fünf Zukunftstrends zusammenkommen: Kostenbewusstsein, Klimaschutz, gesunde Lebensführung, Zeitersparnis und ethisches Handeln.

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