2012 kamen 15 Radler auf Berlins Straßen ums Leben – das sind vier mehr als im Jahr zuvor

Bis zum Jahr 2025 wird der Radverkehrsanteil in der Stadt von gegenwärtig etwa 15 Prozent auf gut ein Fünftel anwachsen. Von diesen Erwartungen geht die jüngst beschlossene neue Radverkehrsstrategie des Berliner
Senats aus. Sie setzt darauf, dass sich im selben Zeitraum die Zahl der tödlich verunglückten Radfahrer um 40 Prozent, die der Verletzten um 30 Prozent verringern lässt. Dass das sehr wohl eine Herausforderung ist, lässt sich erahnen, wenn man sich allein das Unfalljahr 2012 anschaut. Etwa alle zwei Stunden musste die Polizei wegen eines verunglückten Radfahrers ausrücken. An sechs Prozent der mehr als 130000 Verkehrsunfälle waren Radfahrer beteiligt. Wie die Statistik auch verrät, verletzten sich 4533 dabei leicht und 628 schwer. Für 15 endete die Radfahrt tödlich. An sie erinnern die 15 weißen „Geisterräder“, die der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) zur Mahnung an den Unfallstellen installierte.

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