Havanna - Die kubanische Regierung hat am Dienstag zugegeben, 240 Tonnen Rüstungsgüter auf ein Zuckerschiff nach Nordkorea geladen zu haben. In einer Erklärung des Außenministeriums in Havanna hieß es, an Bord seien außer 10.000 Tonnen Zucker auch „defensive und veraltete Waffen“ aus sowjetischer Herstellung gewesen.

Darunter hätten sich neun zerlegte Raketen, zwei Mig-21-Kampfflugzeuge und 15 Flugzeugmotoren befunden, hieß es weiter. Auch seien Luftabwehrsysteme des Typs Wolga und Peschora an Bord, bestätigte das Ministerium. Alle Waffen „sollten repariert und nach Kuba zurückgebracht werden“, versicherte die Regierung in Havanna.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.