Vom Tellerwäscher zum Millionär. Ein Klischee, selten, daß es sich heutzutage erfüllt. Zu selten? Schließlich haben viele Menschen Ideen, aus denen sich einiges machen ließe. Die meisten wissen jedoch nicht, wie sie ihre Inspirationen umsetzen können, und vergessen sie wieder. Genau das ist der Grund für den Arbeitskreis "Zukunftsarbeit im Young-Life-Berlin", ein Seminar anzubieten. Das Team setzt sich aus acht Personen zusammen, von der Diplompsychologin über einen Kaufmann bis zur Verfahrenstechnikerin. In dem "Sprungbrett"-Seminar wird gezeigt, wie eigene Projekte angeschoben werden können. "Wir begleiten die Leute auf ihrer Ideenentwicklung und zeigen Methoden, wie die Ideen umzusetzen sind", sagt Martin Gaedt, einer der Organisatoren. Vom 31. Juli bis 2. August hilft das Team in der Ernst-Moritz-Arndt-Kirchengemeinde in Zehlendorf (Onkel-Tom-Straße 80) innovationsfreudigen Menschen.Dabei ist es egal, ob man den Einfall hatte, Regisseur zu werden, ein neuartiges Fahrzeug zu entwikkeln, eine Wohnung einzurichten oder eine Existenz aufzubauen, aber nicht weiß, wie man vorzugehen hat. "Das Prinzip ist immer dasselbe", sagt Gaedt. "Die Leute sollen sich öffnen und verschiedene Betrachtungsweisen auf ihre Probleme gewinnen. Wer einen künstlerischen Wettbewerb für Jugendliche ausschreiben will, muß in einem ersten Schritt die Jugendsenatorin dafür begeistern", sagt Gaedt. 20 Leute können am Seminar teilnehmen. Zehn Plätze sind noch frei. Die Hoffnung, eines Tages die eigenen Ideen umsetzen zu können, sollte jedenfalls niemand aufgeben: Auch Henry Ford brauchte 18 Jahre: Dann erst lief sein erstes T-Modell vom Fließband. Sprungbrett: 31. Juli bis 2. August, 31. Juli: 18 21 Uhr, 1. und 2. August: 11 17 Uhr. Gebühr: 45 Mark für Erwerbslose, sonst 90 Mark. Weitere Infos: Martin Gaedt, Tel.: 815 17 18.