Das Land Berlin hat sich bereit erklärt, die Sanierung von Elektrik, Wasserleitungen, Heizung und Wegen im Strandbad Wannsee zu bezahlen. Das ergab ein Gespräch von Bausenator Peter Strieder und Sportsenator Klaus Böger (beide SPD) mit der Stiftung Denkmalschutz Berlin, Vertretern der Forsten und Bäderbetrieben am Donnerstag. Die gemeinnützige Stiftung, die bereits die Sanierung des Brandenburger Tores finanziert hat, will die denkmalgeschützten Bauten im Zehlendorfer Bad mit Hilfe von Sponsoren sanieren - wenn das Land die Instandsetzung von Wegen und Technik bezahlt. Weil der Senat bislang wenig Entgegenkommen zeigte, hatte die Stiftung gedroht, das Projekt sterben zu lassen. Nun lenkte der Senat ein. Er will allerdings so wenig wie möglich zahlen. Die Kosten für Instandsetzung von Technik und Wegen werden auf bis zu 12 Millionen Euro geschätzt. "Es soll keine Luxus-Sanierung werden, sondern eher eine schlichte Variante", erklärte Strieder-Sprecherin Petra Reetz. Zudem wolle das Land nicht für die Sanierung des Restaurants Lido zahlen. Das soll der künftige Pächter machen. Läuft alles wie am Donnerstag besprochen, könnte die Sanierung des Strandbades im Frühjahr beginnen. Im Jahr 2007 - zum 100. Geburtstages des Bades - sollen die Arbeiten erledigt sein. (cls.)