Sie schreiben: "Nach Informationen der Berliner Zeitung war der Politikwissenschaftler … von dem im Berliner Verfassungsschutz für den Aufgabenbereich Extremismus zuständigen Abteilungsleiter Stephan Sch. persönlich angeworben worden. Obwohl der Beamte von N.s Arbeit im Bundestag wusste, bot er ihm einen Arbeitsvertrag an." Das ist falsch. Ich habe mich auf eine Stellenanzeige im Tagesspiegel beworben und bin nach einem Auswahlverfahren durch die Behörde eingestellt worden. Der von Ihnen Genannte hat mich weder angeworben noch einen Arbeitsvertrag angeboten. Sie schreiben: "Der Mann, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim damaligen SPD-Abgeordneten Andreas Weigel…, besaß parallel zu seiner Tätigkeit im Bundestag einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit dem Nachrichtendienst und erledigte Aufträge für die Behörde. In dieser Zeit hatte der Mitarbeiter auch Zugang zu Geheimunterlagen aus dem Verteidigungsausschuss des Parlaments. … Ein für deutsche Nachrichtendienste nahezu einmaliger Vorgang, wie ein hochrangiger Sicherheitsexperte der Berliner Zeitung bestätigte. "Sowohl beim Verfassungsschutz als bei BND und MAD ist es Praxis, im Bundestag keine Quellen anzuwerben", sagte der Spitzenbeamte." Soweit durch diese Darstellung der Eindruck entsteht, ich hätte Wissen, dass ich im Bundestag erworben habe, an das Landesamt für Verfassungsschutz weitergereicht, ist dieser Eindruck falsch. Ich war auch keine "Quelle" des Amtes, sondern war Auswerter im Bereich des Rechtsextremismus. Durch mich hat das Landesamt für Verfassungsschutz nicht im Bundestag gespitzelt. Berlin, den 25.3.2010 Rechtsanwalt Johannes Eisenberg für den ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiter von Andreas WeigelDer Mitarbeiter hat Recht. Die Redaktion.