Der Markt an E-Rollern ist noch sehr übersichtlich. Eigentlich war für dieses Frühjahr die Rückkehr des DDR-Kult-Motorrollers "Schwalbe" in E-Form angekündigt worden. Vor zwei Monaten hieß es dann, ab August könne man die E-Schwalbe kaufen. Inzwischen wird von erheblichen Verzögerungen gesprochen - "Lieferschwierigkeiten von Teilen aus Japan, durch das Erdbeben verursacht" - und auf später vertröstet. Markteinführung voraussichtlich 2012. Aber in der Testphase sei man schon, versichert die Firma Efw-Suhl GmbH. Mobil sei der Akku, überall aufladbar. In drei Klassen soll der Roller erhältlich sein. Je nach Geschwindigkeit - 25, 45 oder gar 80 km/h - könne das zweisitzige Gefährt zwischen 50 bis 220 Kilometer weit fahren. Preise ab 4700 Euro werden angekündigt.Trotz Erdbeben wird jetzt direkt aus Japan das einsitzige E-Mokick EC-03 angeboten. Das Yamaha-Zentrum Berlin offeriert es seit Anfang Juni, auch für eine Probefahrt. Dabei kann man auch den Powermodus ausprobieren. Das EC-03 soll bei vollem Tempo (47/48 km/h) rund 20 bis 30 Kilometer weit kommen oder im Sparmodus auch 50 bis 60 Kilometer schaffen. Als erster etablierter Motorrad-Großserienhersteller wagten die Japaner den Schritt in die Elektromobilität und bekamen gute Kommentare in der Fachpresse. Sehr wendig sei der 56 kg leichte E-Roller. Ultraleicht sei auch das Handling. DasEC-03 kostet ca. 2 400 Euro und wird zunächst nur in kleiner Auflage verkauft, in Deutschland sollen es weniger als 100 sein. (SN)------------------------------Foto: Das kompakte E-Mobil von Yamaha EC-03 ist in Deutschland schon zu haben.