Berlin - In der Hauptstadt gibt es eine einzigartige Dichte bemerkenswerter Gebäude und Stadtquartiere aus den 1980er Jahren, deren vielfältige und bunte Architektursprache bisherige Vorstellungen einer modernen Lebenswelt in Frage stellte. Gerne mit dem Etikett der „Postmoderne“ versehen, kennzeichnet sie die Verwendung von Bautypen und Stilmitteln der Vergangenheit sowie die Erprobung alternativer Lebensweisen in der Großstadt.

Anhand von rund 300 Grafiken, Modellen, Fotografien, Gemälden, Filmen und Tastmodellen untersucht die Ausstellung in der Berlinischen Galerie erstmalig Ost- und Westberliner Bauten und Visionen, die im letzten Jahrzehnt vor dem Mauerfall entwickelt wurden. Die zeitgenössische Intervention „Times are hard, but postmodern“ von Isa Melsheimer holt mit verschiedenartigen künstlerischen Darstellungen die Architekturen der 1980er Jahre in die Gegenwart. Das Kollektiv Guerilla Architects präsentiert Ergebnisse eines dialogischen Projekts: Ihre Installation lädt dazu ein, Berliner Wohnhäuser aus den 1980er Jahren über Begegnungen mit den heutigen Bewohner*innen neu zu entdecken. Eine kostenlose Web-App mit Hörspaziergängen führt zu ausgewählten Bauten aus den 1980er Jahren in der Stadt. Drei unterschiedliche Routen führen Interessierte zu bedeutenden Bauten und erzählen die Geschichten dahinter.

© Roman März
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Alle Ausstellungs-Details auf einen Blick:

  • Zeitraum: 17.03. - 16.8.2021
  • Öffnungszeiten: Mittwoch - Montag, von 10.00 bis 18.00 Uhr, Dienstag geschlossen
  • Eintritt: 10 EUR, ermäßigt 7 EUR
  • Ort: Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124 -128, 10969 Berlin
  • Telefon: +49 030 - 789 02 600
  • Tickets: Onlinebuchung unter https://berlinischegalerie.seetickets.com

Weitere Infos zur Berlinischen Galerie finden Sie unter https://berlinischegalerie.de/