Berlin - Mit der von LAS präsentierten Ausstellung Berl-Berl ist die Hauptstadt um ein kulturelles Highlight reicher: Die raumgreifende, ortsspezifische Arbeit von Jakob Kudsk Steensen ist ab dem 10. Juli in der Halle am Berghain zu sehen.

Der dänische Künstler arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Wissenschaft und ist bekannt für seine innovativen Projekte, in denen er das Potenzial neuester Technologien für die Kunst voll ausschöpft. Damit trifft er den Kern der Mission von LAS (Light Art Space): Die Berliner Kunstplattform arbeitet mit Künstler:innen zusammen, die neue Wege gehen und Grenzen aufbrechen.

Für seine erste große Einzelausstellung in Europa wird er die Halle am Berghain mit einer monumentalen digitalen Installation bespielen, die unterschiedliche Perspektiven einer virtuellen Sumpflandschaft zeigt. Berl-Berl existiert nicht nur in der Halle am Berghain, sondern auch online unter BerlBerl.world. Die Onlinewelt ermöglicht es Besucher:innen in Echtzeit zu erleben, was sich in der Halle am Berghain entfaltet.

Jakob Kudsk Steensen
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Onlinetickets für das immersive Erlebnis gibt's unter https://lightartspace.ticket.io

„Berl“, das slawische Wort für Sumpf, gilt als Ursprung des Wortes ‚Berlin‘ und ist titelgebend für die Ausstellung. Wie viele andere Metropolen weltweit entstand auch Berlin in einem Sumpfgebiet – einer gesättigten Landschaft, die einer Vielzahl von Arten als Lebensgrundlage dient. Auch wenn diese Regionen nur 1% der Ökosysteme des Planeten ausmachen, beherbergen sie rund 10% der Artenvielfalt. Trotz ihrer entscheidenden ökologischen Bedeutung werden Sümpfe oft als gefährliche, trübe oder lebensfeindliche Räume wahrgenommen. Kudsk Steensen ist fasziniert von dieser Diskrepanz sowie der Geschichte und dem geheimnisvollen Charakter dieser Orte, die gleichzeitig fruchtbar und zersetzend sind.

Jakob Kudsk Steensen
Live simulation (stills)

„Ich freue mich sehr, Jakob Kudsk Steensens erstmals in Deutschland mit seinem neuen und visionären Projekt Berl-Berl zu präsentieren. Seine Arbeit, die die Verbindung von Kunst, Wissenschaft und technologischer Innovation auf ein neues Level hebt, trifft den Kern unserer Mission bei LAS: Der Zusammenarbeit mit Künstler:innen, die radikal neue Wege gehen und Grenzen aufbrechen. Mit diesem interdisziplinären Ansatz erkunden wir verlorene Welten, schärfen unseren Blick für die Zukunft und lösen so zeitliche Dimensionen auf.“, so Bettina Kames, Direktorin von LAS.

Über zwei Ebenen verteilt, eröffnen großformatige LED-Screens unterschiedliche Blickwinkel auf die virtuelle Landschaft. Ihre ständig wechselnden Bildkombinationen, die vom Hyperrealistischen bis hin zum Fantastischen und Futuristischen reichen, bieten den Betrachter:innen eine Erfahrung, die der einer Bewegung durch eine physische Landschaft gleicht. Die Ausstellung lädt dazu ein, wieder eine Verbindung zu diesen Gebieten zu entdecken und eröffnet durch den Einsatz modernster Technologien einen völlig neuen Blick auf die Natur.

Alle Details auf einen Blick:

  • Zeitraum: 10.07.- 26.09.2021
  • Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 13.00 bis 22.00 Uhr, Freitag bis Sonntag von 11.00 bis 23.00 Uhr
  • Eintritt: 10 EUR, ermäßigt 8 EUR
  • Ort: Halle am Berghain, Am Wriezener Bahnhof, 10243 Berlin
  • Kontakt: visit@lightartspace.org
  • Tickets: Onlinebuchung unter https://lightartspace.ticket.io

Spannende Zusatzinfos gibt es auf der LAS Website.