Vom klassischen Streichquartett über Jazzkonzerte, Klavierabende und Veranstaltungen für junges Publikum bis zu arabischer und persischer Musik – das Programm ist eine Einladung, Unbekanntes zu entdecken und Musik gemeinsam neu zu denken. Dieser Dialog wird jetzt auch digital fortgesetzt: Mit Beginn der neuen Spielzeit geht die neue Plattform Pierre Boulez Saal Online an den Start.

Gleich nach dem Eröffnungskonzert mit Daniel Barenboim und dem Streichquartett der Staatskapelle Berlin steht mit den Arabic Music Days vom 7. bis 10. September ein weiteres Highlight an: In vier Konzerten präsentieren außergewöhnliche Künstler:innen aus Syrien, dem Libanon, Ägypten, dem Irak und Marokko traditionelle und zeitgenösssiche Spielarten der arabischen takht-Tradition. Dazu gibt es auf Pierre Boulez Saal Online bildende Kunst, Film und Dichtung zu entdecken. Ende September erlebt dann die Theaterproduktion The Queen Commanded Him to Forget mit Musik von Kinan Azmeh, die Regisseurin Ofira Henig während der vergangenen zwei Jahre mit ihrem Ensemble erarbeitet hat, ihre Weltpremiere.

Vom 7. bis 10. September finden die von Naseer Shamma kuratierten Arabic Music Days statt. 
© N.N.
Vom 7. bis 10. September finden die von Naseer Shamma kuratierten Arabic Music Days statt. 

Und noch zwei weitere Premieren hält der September im Pierre Boulez Saal bereit: Erstmals ist die US-amerikanische mehrfache Grammy-Preisträgerin Hilary Hahn zu Gast, die Werke von Sergej Prokofjew und Lera Auerbach interpretiert – gemeinsam mit der jungen russisch-amerikanischen Komponistin selbst am Klavier. Kurz darauf gibt dann der Multi-Instrumentalist, Komponist und Sänger Amir ElSaffar mit einer außergewöhnlichen Mischung aus Jazz, den mikrotonalen Intervallen der arabischen Musik und elektronischen Klängen seinen Einstand, der live per Audiostream auf Pierre Boulez Saal Online übertragen wird.

Informationen & Karten

boulezsaal.de
+49 30 4799 7411