Man kann dem FC Viktoria 1889 nicht vorwerfen, es nicht mit allerlei PR-Aufwand versucht zu haben. Aber offenbar ist es nicht so einfach, das Berliner Publikum, das mit den Finals in zehn Sportarten ein pralles Sportwochenende hinter sich hatte, erneut als Zuschauer eines Schauspiels der Körperertüchtigung zu mobilisieren. Dabei funktionierte sogar der Online-Ticketverkauf über die vereinseigene Homepage.

Natürlich war das Ziel, 20 000 Zuschauer in den Jahnsportpark zu lotsen und mit dem Slogan „#20000Für Viktoria!“ auch das moderne Berliner Publikum für Runde eins im DFB-Pokal zu begeistern, ambitioniert. Aber letztlich sahen nur 4 503 Zuschauer das 0:1 (0:1) des Viertligisten gegen den Zweitligisten Arminia Bielefeld in Prenzlauer Berg. Der Knockout für den Favoriten blieb aus, obwohl Viktoria im Vorfeld der Partie nicht nur Profiboxer Arthur Abraham zu einem Aufsager animiert hatte („Wir spielen die Arminia k. o.“), sondern auch MMA-Weltmeisterin Julia Dorny sowie den früheren Union-Coach Jens Keller zu öffentlichkeitwirksamen Motivationsbesuchen eingeladen hatte.

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