Jede Menge Gesprächsbedarf: Trainer Bruno Labbadia und Alexander Schwolow.
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BerlinHertha BSC hat auch die zweite Testspielbegegnung in dieser Woche gegen eine niederländische Spitzenmannschaft verloren. Vier Tage nach dem 0:1 bei Meister Ajax Amsterdam unterlag das Team von Trainer Bruno Labbadia am Sonnabend im heimischen Amateurstadion der PSV Eindhoven mit 0:4 (0:1). Die Tore für die vom deutschen Trainer Roger Schmidt betreute Mannschaft erzielten Donyell Malen (37.), Niklas Stark mit einem Eigentor (47.), Cody Gakpo (70.) und Sam Lammers (76.).

Aufgrund der Verletztensituation bei der niederländischen Mannschaft wurde der angedachte Doppelpack auf eine Begegnung reduziert. Labbadia setzte dabei zunächst auf Torhüter Rune Jarstein und verzichtete auf den angeschlagenen Verteidiger Dedryck Boyata. Die Gäste, bei denen der von RB Leipzig ausgeliehene Torwart Yvon Mvogo ein nervöses Debüt feierte, zeigten sich zu Beginn aktiver. Hertha erarbeitete sich zwischen der 18. und 32. Minute fünf Möglichkeiten, wobei Maximilian Mittelstädt (32.) mit einem Kopfball an Mvogo scheiterte und dabei die größte Chance der Berliner vergab.

Zielsicherer präsentierte sich fünf Minuten später Stürmer Malen, der im Zweikampf mit Karim Rekik den Ball an Jarstein vorbei ins kurze Eck schoss. Zur zweiten Halbzeit brachte Labbadia mit Torhüter Alexander Schwolow, Ondrej Duda, Arne Maier und Marvin Plattenhardt vier neue Kräfte. Schwolow wurde zwei Minuten nach Wiederanpfiff gleich vom eigenen Kapitän Stark überwunden.

Gakpo sorgte 20 Minuten vor dem Ende für die Vorentscheidung nach Vorlage von Malen, der an allen drei Toren beteiligt war. Hertha selbst verzeichnete im zweiten Spielabschnitt lediglich eine Chance durch Jessic Ngankam drei Minuten vor dem Abpfiff.

Am 5. September bestreitet Hertha das letzte Vorbereitungsspiel beim Zweitligisten Hamburger SV. Sechs Tage später muss der Hauptstadtclub in der ersten DFB-Pokalrunde beim Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig antreten (20.45 Uhr).