1:2 in Essen: Turbine Potsdam verliert Kellerduell knapp

Der freie Fall von Turbine Potsdam hält auch unter Interimstrainer Dirk Heinrichs an. Trotz einer über weite Strecken anspruchsvollen Vorstellung verloren di...

ARCHIV - Martyna Wiankowska in Aktion.  ntur GmbH/dpa
ARCHIV - Martyna Wiankowska in Aktion. ntur GmbH/dpaAndreas Gora/Deutsche Presse-Age

Essen/Potsdam (dpa/bb) –-Der freie Fall von Turbine Potsdam hält auch unter Interimstrainer Dirk Heinrichs an. Trotz einer über weite Strecken anspruchsvollen Vorstellung verloren die Brandenburgerinnen am Sonntag das Kellerduell bei der SGS Essen mit 1:2 (0:1) und bleiben mit nur einem Punkt aus sieben Spielen am Tabellenende. Nach Gegentoren von Ramona Maier (11. Minute) und Vivien Endemann (50.) gelang Potsdam vor 1100 Zuschauern durch ihre Kapitänin Martyna Wiankowska (68.) lediglich der Anschlusstreffer.

Turbine geriet bereits früh im Rückstand. Nach einem langen Ball sah die Gästeabwehr alles andere als gut aus. Die Essenerin Maier zog auf und davon, umkurvte noch Torfrau Vanessa Fischer und schob locker zur Führung ein. Potsdam fiel nach dem Gegentor zwar nicht wie vor einer Woche gegen Freiburg auseinander, viel Konstruktives im Spiel nach vorne gelang aber nicht. Glück hatte die Turbine Sekunden vor der Halbzeit, als Wiankowska bei einer Abwehraktion die eigene Torsteherin prüfte. Fischer bewahrte mit einem Blitzreflex ihr Team vor einem höheren Pausenrückstand.

Der zweite Spielabschnitt begann unglücklich für Potsdam. Beim vermeintlichen Ausgleich stand Noa Selimhodzic knapp im Abseits. Kurz darauf trudelte nach einem Essener Eckball der Ball leicht abgefälscht von Endemann zum 0:2 ins Netz. Die Potsdamerinnen ließen die Köpfe aber nicht hängen und verzeichneten durch Amber Barrett und die eingewechselte Anna Gerhardt gute Chancen. Der unermüdliche Kampf wurde schließlich durch ein Kopfballtor der Polin Wiankowska mit dem Anschlusstreffer belohnt. Potsdam drückte darauf weiter auf den Punktgewinn, doch Barrett verpasste zweimal knapp den Ausgleich.