Magdeburg/Berlin - Die Fans des 1. FC Magdeburg geizen in ihren Fangesängen nicht mit Superlativen. „Unser Klub ist unbesiegbar, niemand kann uns aufhalten“ lautet einer. „Wir sind die Größten der Welt, FC Magdeburg“ ein anderer. An der Elbe nennt man dieses gesunde Selbstbewusstsein augenzwinkernd „Magdeburger Größenwahn“, obwohl der FCM in den Jahren nach der Wende in einem Sumpf aus Abstiegen, Amateurfußball und Insolvenz eigentlich keinen Stoff zum Prahlen liefert. Im Jahr 2012 steigen die Blau-Weißen als Tabellenletzter in der Regionalliga nur aufgrund der Ligareform nicht in die Fünftklassigkeit ab. Der einzige Europapokalsieger der DDR ist ganz unten angekommen.

Nur sechs Jahre später mischt der FCM plötzlich mit aufregendem Fußball und einem Zuschauerschnitt von etwa 18.500 Fans die 2. Bundesliga auf. Was ist passiert? Wie ist aus dem Magdeburger Scherbenhaufen von einst der heute wohl interessanteste Fußballklub Deutschlands entwachsen?

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