Kienbaum - Nach der Ansprache läuft Sascha Lewandowski suchend über das Feld. Wo ist die Stoppuhr? Er braucht sie, um sich und die Mannschaft zu zügeln. Monatelang hat er darauf gewartet, wieder mit einer Mannschaft auf dem Platz zu arbeiten. Seit Freitag darf er das beim 1. FC Union, aber schon am Montag hatte er das Gefühl, dass die Spieler körperlich und in Sachen Aufnahmefähigkeit am Limit sind. „Die Jungs sind zugeballert“, sagt er tags darauf.

Der 43-Jährige ist Fußballtrainer. Das weiß zwar jeder, aber er betont es trotzdem, denn als solcher lasse er normalerweise trainieren, bis die Spielform funktioniert. Die Dauer der Übung: „Pi mal Daumen“, sagt er. Das führte dazu, dass die Spieler nach den ersten zwei Trainingslager-Tagen erschöpft waren.

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