Begreifen, was derzeit passiert, kann Collin Quaner nicht. Mit Handtuch über den Schultern erhob er sich von der Bank, stakste auf den Rasen. Alle knuddelten ihn, Trainer, Betreuer, Pressesprecher, Mitspieler. Da wirkte der Schlacks etwas ungelenk, so wie man ihn in Erinnerung hatte. Aber davor? Dieser Wahnsinn, die Ecke von Eroll Zejnullahu volley zu nehmen? Diese Präzision, dass der Rechtsschuss ins Netz einschlug, und zwar nicht in das, welches die Zuschauer vor Querschlägern schützt. Dieses Ergebnis von 4:0 gegen den Karlsruher SC, zu dem Quaner zwei Treffer und zwei Vorarbeiten beigesteuert hat? „Langsam wird es ein bisschen unheimlich“, sagt Quaner.

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