Es ist doch eher ungewöhnlich, dass der Trainer einer Fußballmannschaft nach einem 0:3 vor heimischem Publikum alles andere als enttäuscht ist. Dass er in der Mixed Zone freudig Auskunft gibt und dabei „die Jungs“, wie er seine Profis nennt, gleich mehrmals für ihren Auftritt lobt. Sechzig Minuten lang habe er ein sehr gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen, „gute Dynamik“, „gute Bewegungen“, „gute Aktionen im Umschaltspiel“, „gute Raumaufteilung“, „gute Präzision“, erklärte der Fußballlehrer. Das Einzige, was man seinen Jungs vorwerfen könnte, sagt er,  ist die mangelnde Effizienz beim Torabschluss. So stand es in der ersten Hälfte 0:1, obwohl „du mit drei Toren in Führung liegen müsstest“.

An dieser Stelle hat Urs Fischer, von dem hier natürlich die Rede ist, im Nachgang des am Sonnabend ausgetragenen Testspiels gegen Celta Vigo dann doch ein wenig übertrieben, ansonsten konnte man dem Trainer des 1. FC Union grundsätzlich nicht widersprechen.

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