Berlin - Der 1. FC Union Berlin hebt die Ticketpreise nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga nicht an. Wie die Köpenicker am Donnerstag auf ihrer Internetseite mitteilten, werden Zuschauer im Stadion An der Alten Försterei künftig nicht mehr Eintritt zahlen müssen als in der abgelaufenen Saison in der 2. Liga. Die günstigste Stehplatz-Dauerkarte für Vereinsmitglieder kostet demnach 153 Euro, das teuerste Sitzplatzticket für die 17 Heimspiele auf der Haupttribüne liegt bei 646 Euro.

„Unsere Mitgliederzahl ist seit dem Aufstieg um mehr als 5.000 Mitglieder auf aktuell über 28.000 angestiegen”, sagte Präsident Dirk Zingler: „Durch den Verzicht auf den Verkauf weiterer Dauerkarten möchten wir mehr Unionern die Möglichkeit bieten, einzelne Heimspiele im Stadion An der Alten Försterei auf stabilem Preisniveau zu besuchen.”

Nicht-Mitglieder haben bei Union keine Chance auf eine Dauerkarte. Die Tickets werden „ausschließlich an aktuelle Dauerkarteninhaber mit Vereinsmitgliedschaft vergeben”, hieß es in der Mitteilung. Auch Tageskarten werden zu den jeweiligen Heim- und Auswärtsspielen grundsätzlich zuerst Mitgliedern des Vereins zum Kauf angeboten. Der Dauerkartenverkauf für die insgesamt nur gut 22.000 Zuschauer fassende Arena im Südosten Berlins startet am kommenden Dienstag. (dpa)