Berliner-Köpenick - Es staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. So zu bestaunen vor knapp einer Woche in Wolfsburg, als neutrale Beobachter sich eine Halbzeit lang fragten, wer denn diese Typen in den roten Trikots waren und vor allem, was sie mit den Spielern des 1. FC Union gemacht hätten. Denn der Vortrag der Köpenicker in der Autobauerstadt war von einer grundsätzlichen Abwesenheit dessen gekennzeichnet, was landauf, landab als Union-Tugenden klassifiziert worden war. Daher rieb sich Urs Fischer – seines Zeichens ein anerkannter Sacharbeiter in puncto Fußball – ebenso verwundert wie verärgert die Augen.  

„Erstaunlich, dass wir unsere Basics, die wir sonst in fast jedem Spiel abrufen können, gestern nicht auf den Platz bekamen“, hatte der Schweizer auch am Tag nach dem 0:3 gestaunt und das Ganze eine Woche später immer noch im Hinterkopf. „Das habe ich so noch nicht erlebt, das hat uns selber erstaunt. Aber,“, so der 55-Jährige fast philosophisch, „solche Spiele gibt es.“

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