Berlin-Köpenick - Vorab: Es war ein ordentliches Derby, was der 1. FC Union sich am Ostersonntag beim 1:1 (1:1) mit Hertha BSC lieferte. Die Eisernen ließen defensiv wenig zu, erspielten sich offensiv immer wieder gute Gelegenheiten, standen dazu kompakt und waren in den Zweikämpfen so eklig, dass den Gästen um Mattéo Guendouzi oder Maximilian Mittelstädt gelegentlich die Nerven flatterten. Doch auch die Herthaner spielten ordentlich mit und bewiesen auch in dieser Partie, dass sie sich in dieser Saison mit dem Kampf um den Klassenerhalt weit unter Wert verkaufen.

Dennoch hätte Union gewinnen müssen, im Sinne des Belohnens für den eigenen Aufwand. Und das ist ein Problem, was sich bei den Eisernen durch die – das kann man jetzt schon so sagen – durchwachsene Rückrunde zieht. Die Köpenicker investieren viel, machen, wie auch Trainer Urs Fischer oft bestätigt, sehr viel richtig, gewannen aber dennoch nur zwei ihrer bislang zehn Rückrundenpartien.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.