Berlin-Köpenick - Hier sind zwei Statistiken, eine interessante und eine langweilige. Die langweilige: Der 1. FC Union hat nach den Niederlagen gegen RB Leipzig (0:1) und den FC Augsburg (1:2) zum ersten Mal im laufenden Spieljahr zweimal hintereinander verloren. Okay, das wusste ohnehin schon jeder. Dann die interessante: Das 0:1 bei RB Leipzig, das erste Spiel der vergangenen englischen Woche, war das überhaupt erste und bislang einzige Saisonspiel, in dem die Eisernen kein eigenes Tor erzielt haben. Was zunächst mal ein echter Qualitätsnachweis ist, wenn man bedenkt, dass der Nigerianer Taiwo Awoniyi und der Flügelstürmer Sheraldo Becker seit Wochen die Alleinunterhalter im Angriff der Köpenicker geben.

Auf den zweiten Blick offenbart diese Tatsache jedoch auch, dass den Unionern vor allem im letzten Angriffsschritt so langsam die Puste auszugehen scheint. Becker hatte zuletzt immer mal wieder eine Verschnaufpause von Trainer Urs Fischer bekommen, Awoniyi, der derzeit einzige gesunde Stoßstürmer, bestritt in Augsburg sein sage und schreibe 15. Spiel in Folge. Neun davon absolvierte er über 75 Minuten oder länger. Nachdem er einen tollen Lauf zwischen den Jahren mit drei Treffern und einem Assist krönte, traf er in den vergangenen vier Partien nicht mehr und wirkte zuletzt zudem alles andere als spritzig.

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