Berlin-Köpenick - Wenn wir in der Vergangenheit etwas von Urs Fischer gelernt haben, dann ist es die Erkenntnis, dass Niederlagen und Fehler nicht unbedingt etwas Schlechtes sind. Wer erinnert sich nicht daran, wie der Trainer des 1. FC Union im Sommer 2019 nach der 0:3-Generalprobe vor dem Bundesliga-Debüt der Eisernen gegen Celta Vigo fast schon freudestrahlend zu Protokoll gab: „Das war vielleicht der genau richtige Zeitpunkt, um ein bisschen auf die Euphorie-Bremse zu treten.“ In diesem Sinne war es vielleicht gar nicht mal so schlecht, dass die Köpenicker am vergangenen Dienstag die Zwei-Tore-Führung beim VfB Stuttgart noch hergaben und am Ende selbst nicht so recht wussten, ob sie gegen die formstarken Schwaben nun zwei Punkte verloren oder einen Zähler gewonnen hatten. Denn nun, nur drei Tage später, wartet mit Borussia Dortmund eine noch anspruchsvollere Aufgabe, die die Konzentration des Teams mächtig fordern wird.

Auch, weil die Dortmunder, von ihrer individuellen Qualität zunächst mal abgesehen, schwer einzuschätzen sind. Erst am vergangenen Sonntag trennte sich der Champions-League-Teilnehmer von Trainer Lucien Favre. Eine Entscheidung, die Urs Fischer wiederum nicht so recht verstehen konnte: „Er hat sehr viel Kritik einstecken müssen. Für mich zum Teil absurd. Da fragst du dich als Trainerkollege, was willst du machen?“

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