Berlin - Der 1. FC Union Berlin hat sich das Brandenburger Talent Paul Jaeckel von Zweitligist SpVgg Greuther Fürth gesichert. Dort hatte sich der 22-Jährige zuletzt als Stammspieler etabliert und in 20 Spielen ein Tor erzielt. Der 1,89 Meter große Rechtsfuß, der in Eisenhüttenstadt aufgewachsen ist, kommt ablösefrei nach Köpenick. 

Jaeckel wechselte 2014 aus dem Nachwuchsleistungszentrum des FC Energie Cottbus zu den Jungwölfen des VfL Wolfsburg. Im vergangenen November debütierte der Innenverteidiger gegen Slowenien (1:1) für die deutsche U21-Nationalmannschaft. Über die Vertragslaufzeit machte der Verein keine Angaben.

Nächster Karriereschritt beim 1. FC Union

„Ich freue mich auf Union und die Bundesliga. Für mich bedeutet der Wechsel die Chance, in einer der besten Ligen Europas zu spielen. Union ist ein besonderer Verein und ist noch sehr jung in der Bundesliga, dennoch haben sie ihre Qualität schon unter Beweis gestellt. Das ist auch mein Ziel, ich werde alles dafür tun, ein wichtiger Teil der Mannschaft zu werden“, freut sich Jaeckel auf seinen Umzug nach Berlin. Beim 1. FC Union traut man dem jungen Mann den nächsten Karriereschritt zu. 

Darüber hinaus hat der Club Offensivspieler Keita Endo auch über die Saison hinaus an sich gebunden. Die Eisernen zogen die im Leihvertrag mit den Yokohama F. Marinos vereinbarte Kaufoption und verpflichteten den 23 Jahre alten Japaner fest. „Keita hat trotz verletzungsbedingter Ausfälle zu Saisonbeginn und der schwierigen Pandemie-Situation bereits gezeigt, welche Qualität er mitbringt“, sagte Manager Oliver Ruhnert. Der Linksaußen sei „ehrgeizig, zielstrebig und sehr talentiert“. Nun bekomme er die Zeit, „sich dauerhaft weiterzuentwickeln und uns weiterzuhelfen“.

In der aktuellen Bundesligasaison kam Endo in 14 Spielen zum Einsatz. Im Duell gegen Arminia Bielefeld (5:0) Anfang Februar erzielte er sein erstes und bislang einziges Tor für Union.