Berlin/Stuttgart - Nur noch einen Angriff des Gegners musste die Mannschaft des 1. FC Union Berlin beim Auswärtsspiel in Stuttgart überstehen. Nur noch einen Angriff, um am zehnten Spieltag der Saison 2021/22 mit einem Sieg auf Tabellenplatz vier zu klettern. Dann aber versagten in der Nachspielzeit der Reihe nach die eisernen Sicherheitssysteme. Keiner konnte Daniel Didavi entscheidend stoppen, weder Paul Jaeckel noch Robin Knoche, sodass der Ball schließlich bei Wahid Faghir landete. Faghir schoss aus 14 Metern aus der Drehung, Timo Baumgartl wollte abwehren, fälschte den Ball aber so ab, dass Union-Keeper Andreas Luthe keine Chance hatte. Die Folge für die Unioner: ein 1:1 statt ein Auswärtserfolg, 16 statt 18 Punkte, Tabellenplatz fünf statt vier. „Das ist wirklich bitter für uns“, sagte in einer ersten Reaktion Mittelfeldmann Grischa Prömel. Wohl wahr. Urs Fischer, der Trainer, konnte es zunächst nicht fassen, blickte nach dem Schlusspfiff ungläubig ins Rund, um seinen Spielern auf dem Feld schließlich doch noch zu einer sehr guten Leistung zu gratulieren.

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