Berlin-Köpenick - Da glaubt man, den Fußball zu kennen und dann ist doch alles ganz anders, als man sich das vorstellt. Als wortwörtlich „kontraproduktiv“ bezeichnete es Urs Fischer im Laufe der Woche, noch einmal ausführlich auf das Hinspiel des 1. FC Union gegen den FSV Mainz 05, das die Eisernen mit 4:0 für sich entschieden, zu schauen. Der Trainer der Köpenicker verwies beharrlich darauf, dass seine Spieler in der Begegnung im Oktober 2020 auf eine Mainzer Mannschaft getroffen waren, die wahrlich nicht ihren besten Tag erwischt habe, „während dieses Spiel für uns optimal aufgegangen ist“. Der Schweizer wolle also keine motivierenden Szenen aus dem Hinspiel in der Kabine präsentieren, womöglich untermalt von epischer Musik und einem anschließenden Kampfschrei des Teams. Huh!

Doch wahrscheinlich benötigt es das auch gar nicht, denn nach dem was die Eisernen seit besagtem 4:0 gegen die Rheinhessen Woche für Woche auf die Rasenplätze der Republik gezaubert haben, brauchen sie mit Sicherheit keine zusätzliche Motivation. Erst recht nicht, nachdem es in den vergangenen drei Spielen, trotz ausnahmslos ordentlicher Leistungen, nicht mit einem Sieg klappen wollte. „Wir gehen, wie jede Woche, auch gegen Mainz aufs Feld, um zu gewinnen“, bekräftigte Fischer.

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