Berlin-Köpenick - Es war das Jahr 1995, als die beiden deutschen Trainerlegenden Jupp Heynckes und Ottmar Hitzfeld den deutschen Fußball in das Rotationsprinzip einführten. Nicht die beste Mannschaft spielte, sondern die, die taktisch am ehesten Sinn ergab – oder im Zweifelsfall in der zunehmenden Mehrfachbelastung der Mannschaften einfach besonders ausgeruht war. Das Prinzip, am Anfang noch argwöhnisch beäugt, setzte sich durch, heißt heute modern „Belastungssteuerung“ und ist zur Wissenschaft geworden. Zumindest, wenn man sie aktiv betreiben kann, weil man genügend qualitativ hoch-, beziehungsweise gleichwertige Spieler zur Verfügung hat. Dann gibt es jedoch auch die andere Seite der Rotation. Die, die der 1. FC Union seit einigen Wochen erlebt und die – die Erklärung folgt gleich – dafür sorgt, dass bei den Eisernen derzeit die Leistungen grundsätzlich stimmen, die Ergebnisse seit vier Spielen aber nicht.

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